Pachira Aquatica (Glückskastanie)

Pachira Aquatica, Wasserkakao, Glückskastanie oder auch Wasserkastanie. Reichlich Namen für diese schöne Zimmerpflanze! Die Pachira ist eine Zimmerpflanze, die echt Eindruck macht. Mit ihren fingerartigen Blättern und dem oft fein geflochtenen Stamm ist sie leicht zu erkennen.

In China gilt diese Pflanze als Symbol für Glück und Wohlstand und wird deshalb gerne als Geschenk zum Einzug verschenkt. Dort ist sie auch als Geldbaum bekannt. Leider wachsen an ihren Zweigen bisher keine Scheine, aber ihre großen, luftreinigenden Blätter machen schon ziemlich viel her. Und das Beste: Dieser Money Tree ist auch noch richtig pflegeleicht!

  • Braucht durchschnittlich Wasser
  • Jedes Jahr
  • Indirektes Sonnenlicht
  • Leicht giftig für Haustiere und Kinder
  • Im Sommer einmal im Monat düngen

Über die Glückskastanie

Ursprung

Die Pachira stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas. Dort wächst sie vor allem an feuchten Standorten, zum Beispiel an Flussufern oder in sumpfigeren Gebieten. In ihrer natürlichen Umgebung kann sie beeindruckende Höhen erreichen, manchmal sogar bis zu 30 Meter. Als Zimmerpflanze bleibt sie zum Glück deutlich handlicher, sonst würde es im Wohnzimmer schnell etwas eng werden.

In freier Wildbahn kann die Pachira außerdem auffällige gelbe bis cremefarbene Blüten bilden. Daraus entstehen Früchte mit Samen, die geröstet gegessen werden können und früher teilweise als Kakaoersatz genutzt wurden. Daher kommt auch der Name "Wasserkakao".

Besonders bekannt ist die Pachira aber durch ihre Symbolik. In China gilt sie als Glücksbringer und steht für Wohlstand. Die fünfteiligen Blätter werden dort manchmal als Hand gesehen, die das Glück festhält. Die geflochtenen Stämme sollen dieses Glück und den Wohlstand symbolisch bewahren, sie sind die Schatzmeister. Kein Wunder also, dass die Pachira auch gerne als Geschenk zum Einzug oder zur Geschäftseröffnung überreicht wird.

Luftreinigung

Diese Pflanze hat luftreinigende Eigenschaften. Schadstoffe wie Benzol und Formaldehyd und andere Feinstaubpartikel, die zum Beispiel aus dem Sofa oder dem Teppich kommen, werden von den Wurzeln dieser Pflanze in sauberen Sauerstoff umgewandelt. Um diesen Effekt zu erzielen, braucht man allerdings eine riesige Menge luftreinigender Pflanzen.

Giftigkeit

Der Saft der Pachira ist mäßig giftig, in einigen Ländern werden die Blätter gekocht gegessen. Es ist also nicht sehr gefährlich. Wir empfehlen allerdings, das Blatt lieber nicht zu essen, vor allem nicht für Kinder oder Haustiere. Da findest du in deiner Küche sicher etwas Leckereres.

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Deine Pachira pflegen

Gießen

Obwohl sie an feuchten Orten aufgewachsen ist, braucht die Pachira nicht viel Wasser. Sie trinkt ab und zu gerne etwas, solange es nicht zu viel ist. Im Sommer etwa alle eineinhalb Wochen und im Winter nur alle drei Wochen. Das Wasser lagert sie in ihrem Stamm, damit sie immer genug Vorrat hat.

Wie jede Pflanze mit großen Blättern mag sie hohe Luftfeuchtigkeit, also sprühe gerne ab und zu um ihre Blätter mit Wasser herum. Und wie immer darauf achten, dass sie am Topfboden keine nassen Füße bekommt.

Wenn die Blätter braun werden oder ausfallen, bekommt die Pachira zu viel oder zu wenig Wasser. Verliert die Pflanze im Winter Blätter, kann dies auch an zu trockener Luft liegen.

Licht und Standplatz

Die Pachira liebt das Licht, solange sie nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist. Zugluft solltest du vermeiden, die kann sie gar nicht leiden. Im Winter also auch nicht in die Nähe einer Heizung stellen, denn sie verliert dann schnell ihre Blätter!

Düngen

Etwas zusätzlicher Pflanzendünger einmal im Monat tut Wunder für diesen Indoor-Baum. Aber bitte nur in den Sommermonaten!

Umtopfen

Jüngere Pachiras stehen am liebsten jedes Jahr in frischer Blumenerde, aber bei den größeren Amigos (über 1 Meter Höhe) muss nur die oberste Schicht gewechselt werden. Entferne dafür etwa 5-10 cm der obersten Schicht Blumenerde und ersetze sie durch neue Blumenerde.

Schneiden und Blühen

Wenn die Blätter deiner Pachira gelb werden, kann das ein Zeichen dafür sein, dass sie zu viel direktes Sonnenlicht abbekommt. In diesem Fall stellst du sie am besten an einen etwas geschützteren, hellen Ort ohne direkte Mittagssonne. Braune Blätter sind bei der Pachira nicht immer ein Grund zur Sorge. Ältere Blätter werden mit der Zeit abgestoßen, damit die Pflanze neue bilden kann. Du kannst braune oder vertrocknete Blätter einfach nah am Stamm abschneiden.

Damit deine Pachira schön kompakt bleibt und nicht zu wild in alle Richtungen wächst, kannst du sie gelegentlich zurückschneiden. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Herbst oder im zeitigen Frühjahr. Als Zimmerpflanze blüht die Pachira nur sehr selten, in ihrer natürlichen Umgebung kann sie aber auffällige Blüten bilden.

Hilfe für deine Glückskastanie

Krankheiten
Bei niedriger Luftfeuchtigkeit und im Luftzug kann die Pachira leichter Krankheiten und Ungeziefer bekommen, also versuch dies am besten zu vermeiden. Schädlinge wie Spinnmilben, Wollläuse oder Schildläuse können sich ab und zu auf der Pachira verirren. Kontrolliere deshalb regelmäßig die Blattunterseiten und die Stängel. Entdeckst du kleine Tierchen, weiße Wattebäusche oder klebrige Stellen, dusche die Pflanze zuerst gründlich ab und behandle sie anschließend mit einem geeigneten Pflanzenspray oder einer Mischung aus Wasser und milder Seife.
Warum bekommt meine Glückskastanie gelbe Blätter?
Gelbe Blätter entstehen oft durch zu viel Wasser oder einen zu hellen Standort. Prüfe, ob die Erde noch feucht ist, und stelle die Pflanze bei direkter Sonne etwas weiter vom Fenster weg.
Warum bekommt meine Glückskastanie braune Blätter?
Einzelne braune Blätter sind ganz normal, die Pflanze ersetzt alte Blätter durch neue. Werden viele Blätter braun, kann trockene Luft, zu wenig Wasser oder Zugluft die Ursache sein.
Warum verliert meine Glückskastanie Blätter?
Blattverlust entsteht häufig durch Standortwechsel, Kälte oder falsches Gießen. Stelle sie warm und hell ohne direkte Mittagssonne und gieße erst, wenn die obere Erdschicht angetrocknet ist.