Spathiphyllum

Der Spathiphyllum ist in Deutschland bekannt als Einblatt oder Löffelpflanze, und wird manchmal mit dem Aronstab verwechselt, die zwei sehen sich auch ähnlich. Der Spathiphyllum ist eine Zimmerpflanze, die eigentlich ihre Wurzeln in Südamerika hat, der es aber auch in Europäischen Wohnzimmern gut geht. Solange er genug Wasser bekommt und nicht zu viel Licht, kann man diese Pflanze jahrelang genießen.

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  • Sehr viel
  • Alle 2 Jahre
  • Stark luftreinigend
  • Licht, keine direkte Sonne
  • Leicht giftig
  • 1x im Monat (Sommer)

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  • In der Wildnis kommt der Spathiphyllum hauptsächlich in Mittel- und Südamerika vor. Vorallem Kolumbien und Brasilien sind populäre Länder der Spathiphyllum Familie. Im Englischen wird diese Pflanze auch Peace Lily, also Friedenslilie, genannt. Warum? Das kommt wahrscheinlich durch die weißen Blüten. Das ist schon was anderes, als eine Friedensfahne, oder nicht?
  • Der Spathiphyllum hat neben seines exotischen Aussehens noch einen Bonus: Er wirkt auch noch als Luftreiniger! Die Einblatt Pflanze steht sehr weit oben auf der Liste der luftreinigenden Pflanzen, was vor allem durch seinen großen Blätter kommt. Er produziert damit nicht nur Sauerstoff, sondern holt auch noch schädliche Stoffe aus der Luft, wie zum Beispiel Formaldehyd. Was willst du mehr?
  • Leider sind Spathiphyllums leicht giftig. Passe also am besten auf, dass deine Kinder und/oder Haustiere nicht an den Blättern knabbern.
  • Im Amazonasgebiet, wo der Spathiphyllum herkommt, kommt es häufiger vor, dass die Flüsse überschwemmen. Die Pflanze kann dann ruhig ein paar Wochen unter Wasser stehen und danach wieder genauso schön wie vorher auftauchen. Das sagt eigentlich schon genug über die Wasseransprüche des Spathiphyllums: Viel. Es ist wichtig, dass die Erde durchgängig feucht ist, was in der Praxis ungefähr einmal pro Woche im Sommer zu gießen und einmal alle zwei Wochen im Winter. Beim Spathiphyllum ist es sogar kein Problem, wenn eine Schicht Wasser im Topf liegen bleibt, was bei Zimmerpflanzen außergewöhnlich ist. Du wirst es auch schnell merken, wenn du mal zu wenig Wasser gibst: Die Blätter hängen dann schlapp runter. Zum Glücken schießen sie aber schnell wieder hoch, wenn du dann Wasser gibst.
  • Nicht zu viel und nicht wenig: Das ist das Motto des Spathiphyllums, wenn es um Licht geht. Direktes Sonnenlicht findet er absolut nicht gut und bekommt schnell braune Blätter davon. Aber um zu blühen, braucht die Pflanze natürlich Licht, also ist es im Schatten auch nicht so optimal. Wenn du nur einen Schattenplatz zur Verfügung hast, kann die Pflanze auch dort schön wachsen und schön aussehen, aber dann bekommt er keine Blüten. Vor dem Fenster zum Norden oder neben dem Fenster zum Osten/Westen sind ideale Plätze für den Spathiphyllum. Passe im Winter darauf auf, dass die Pflanze nicht in der Nähe oder auf einer Heizung steht. Falls es nicht anders geht, solltest du die Blätter alle paar Tage mit etwas Wasser besprühen, denn er ist hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt und Heizungen trocknen die Luft natürlich sehr aus.
  • Der Spathiphyllum wächst sehr schnell und kann deswegen etwas extra Dünger im Sommer gut gebrauchen. Ungefähr einmal im Monat mit gewöhnlichem Pflanzendünger ist hier gut für ihn. Im Winter ist extra Dünger nicht nötig.
  • So wie alle Zimmerpflanzen, wird der Spathiphyllum nach ungefähr 3 Jahren zu groß für seinen Topf. Das kann auch davor passieren, aber das merkst du dann daran, dass die Wurzeln den Plastiktopf verformen. Dann ist es Zeit, dem Spathiphyllum ein neues, größeres Zuhause zu geben. Nimm am besten immer einen Topf, der mindestens 20% größer ist, als der Vorgänger, und topfe die Pflanze am besten im Frühling um. Dann hat er nämlich genug Energie, um eventuelle Beschädigungen schnell zu reparieren.
  • Der Spathiphyllum ist dafür bekannt, weiße Blüten in Form eines halben Kelches zu wachsen. Wenn du ihn gut verpflegst, wird er ungefähr zwei Monate lang blühen und dann wieder drei Monate Ruhepause zu nehmen, bevor er wieder Blüten wachsen lässt. Die alten Blüten bleiben in der Pflanze und werden langsam aber sicher grün und schlussendlich braun. Diese kannst du dann ganz einfach inklusive Stamm und allem abschneiden, so nah an der Erde wie möglich.
  • Wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, was vor allem im Winter wegen der Heizungsluft der Fall ist, ist der Spathiphyllum anfällig für Milben. Du kannst dem entgegen arbeiten, indem du die Pflanze regelmäßig mit Wasser besprühst und nicht auf einen Platz stellt mit Luftzug.

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