Musa (Bananenpflanze)

Es gibt keinen besseren Weg, sich den Dschungel ins Haus zu holen als mit einer Bananenpflanze. Man kennt sie auch als Bananenbaum oder Bananenpalme. Die riesigen Blätter der Musa sind einer der Gründe dafür. Die violetten Muster auf den Blättern machen jedes Blatt einzigartig und geben der Pflanze ein ganz eigenes Aussehen. Sie ist eine echte Sonnenanbeterin und braucht daher viel Wasser. Eine Pflanze, die etwas Aufmerksamkeit erfordert, aber dafür bekommst du um so mehr zurück!

  • Braucht viel Wasser
  • Alle zwei Jahre umtopfen
  • Direktes Sonnenlicht
  • Nicht giftig für Haustiere & Kinder
  • Im Sommer alle zwei Wochen düngen

Über die Musa

Herkunft

Bananenpflanzen werden seit dem sechsten Jahrhundert kultiviert und sind damit eine der ältesten kommerziell angebauten Zimmerpflanzen. Die erste offizielle Bananenfarm ist in Costa Rica entstanden, aber ursprünglich kommen sie aus Südostasien und Australien. Heutzutage sind sie überall auf der Welt zu finden.

Luftreinigung

Diese Pflanze hat luftreinigende Eigenschaften. Schadstoffe wie Benzol und Formaldehyd und andere Feinstaubpartikel, die zum Beispiel aus dem Sofa oder dem Teppich kommen, werden von den Wurzeln dieser Pflanze in sauberen Sauerstoff umgewandelt. Um diesen Effekt zu erzielen, braucht man allerdings eine riesige Menge luftreinigender Pflanzen.

Giftigkeit

Die Bananenpflanze ist zum Glück nicht giftig für deine Haustiere. Natürlich ist es nicht die Absicht, die Pflanze zu essen, aber du oder dein Haustier werden keinen schlechten Geschmack im Mund haben.

Deine Bananenpflanze pflegen

Licht und Standort

Diese Dschungelpflanze liebt das Sonnenlicht wie das Krümelmonster die Kekse: so viel wie möglich. Versuche also, ihn vor einem Fenster mit ausreichend Sonnenlicht oder zumindest in der Nähe eines Fensters aufzustellen. Vor einem Fenster in Richtung Osten oder Westen oder in der Nähe eines Fensters in Richtung Süden ist ideal als Standort für die Bananenpflanze. Im Sommer kann die Sonne etwas hell sein, besonders wenn die Pflanze gerade aus der Gärtnerei kommt, wo sie unter gefiltertem Licht gewachsen ist. Gewöhne deine frische Musa in diesem Fall besser langsam an das direkte Sonnenlicht. Die Bananenpflanze ist winterhart, wenn du sie drinnen behälst und ihr das Gefühl von Sommer gibst, also mit leicht feuchter Erde und viel Luftfeuchtigkeit!

Gießen

Die Bananenpflanze besteht zu 80% aus Wasser, es ist also nicht überraschend, dass dieser Junge ein großer Trinker ist. Halte ihre Erde also immer gut feucht und kontrolliere im Sommer mindestens zweimal wöchentlich, ob die Musa wieder gegossen werden muss. Achte darauf, dass deine Bananenpflanze nicht ständig nasse Füße hat, denn das mögen die Wurzeln nicht. Auch die Blätter lieben Feuchtigkeit, schließlich ist es eine Pflanze, die an die Feuchtigkeit des tropischen Regenwaldes gewöhnt ist. Besprühe die Pflanze am besten ein- bis zweimal pro Woche mit einem Pflanzensprüher.

Düngen

Bananenpflanzen sind schnellwüchsig und brauchen daher viel Nährstoffe. Wenn du also willst, dass dein*e Dschungelfreund*in viel größer wird, kannst du die Banananpflanze düngen. Gib ihr hierfür im Sommer alle zwei Wochen beim Gießen etwas zusätzlichen Dünger.

Umtopfen

Da die Musa schnell wächst, ist es am besten, sie alle zwei Jahre in einen größeren Topf umzutopfen. Mache das am besten im Frühjahr oder Frühsommer und wähle immer einen Topf, der mindestens 20% größer als der Alte ist.

Schneiden und Blühen

Leider lässt es sich nicht ganz verhindern, dass die Bananenpflanze braune Ränder an den unteren Blättern entwickelt. Das ist ein natürlicher Prozess, bei dem die unteren Blätter absterben, um Platz für neue Blätter an der Spitze zu schaffen. Daher ist es gut, wenn du deine Bananenpflanze manchmal schneidest, indem du die braunen Ränder abschneidest, aber irgendwann sterben die Blätter leider ab. Schneide in diesem Fall das Blatt einige Zentimeter oberhalb vom Stamm ab. Wenn das Blatt einen gelben Schimmer bekommt, bekommt deine Musa wahrscheinlich zu viel direkte Sonne.

Hilfe für deine Musa

Krankheiten
Die Musa ist nicht sehr empfindlich für Krankheiten. Kontrolliere ab und zu, ob du merkwürdige Flecken oder weiße, ausgefranste Stellen an der Pflanze siehst, aber ansonsten musst du nicht sehr wachsam sein. Wenn du zu viel Wasser gibst, siehst du das an Fäulnis des Stängels, achte also gut darauf.
Warum bekommen die Blätter braune Ränder oder Spitzen?
Das liegt meist an zu trockener Luft oder unregelmäßigem Gießen. Die Musa mag eine gleichmäßig leicht feuchte Erde und reagiert empfindlich auf Trockenphasen. Besonders im Winter ist die Luft oft zu trocken. Regelmäßiges Gießen und gelegentliches Besprühen können helfen.
Warum hängen die Blätter schlapp herunter?
Hängende Blätter sind oft ein Zeichen von Wassermangel oder Stress, zum Beispiel nach einem Standortwechsel. Prüfe zuerst die Erde. Ist sie trocken, braucht die Pflanze Wasser. Nach dem Gießen richten sich die Blätter meist schnell wieder auf. Bleibt das Problem bestehen, kann auch Zugluft oder Kälte eine Rolle spielen.
Warum wachsen keine neuen Blätter nach?
Wenn die Musa nicht wächst, fehlt ihr meist Licht oder Nährstoffe. Sie braucht einen sehr hellen, sonnigen Standort, um kräftig neue Blätter zu bilden. Während der Wachstumsphase hilft regelmäßiges Düngen, das Wachstum anzukurbeln. Im Winter ist langsameres Wachstum jedoch völlig normal.